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Eine entgleiste Nachfolge wieder auf die Spur gebracht

Die beiden Geschäftsleiter wollten das zum Verkauf stehende Orthopädiefachgeschäft übernehmen, aber die Preisvorstellungen lagen zu weit auseinander und die Nachfolge drohte zu scheitern. Dann wandten sich die Käufer an ASP.

Beide Parteien hatten zuvor je eine Bewertung des Unternehmens in Auftrag gegeben. Diese kamen zu komplett unterschiedlichen Resultaten – und die grosse Differenz schien unüberbrückbar. In der Zwischenzeit waren bereits zwei Jahre vergangen und beide Seiten drängten zu einem definitiven Abschluss.

Wir von der ASP Partner AG haben die beiden Bewertungsgansätze verglichen und einen neuen Lösungsansatz entwickelt. Die Idee dahinter: Wenn die Käufer mit dem Geschäft wirklich einen so hohen Gewinn realisieren können, wie die Verkäufer prognostizieren, dann sollen die Verkäufer daran teilhaben. Wenn hingegen die Ergebnisse geringer ausfallen, dann ist ein tieferer Kaufpreis geschuldet. So teilen beide Seiten Risiko und Profit.

Wir von ASP haben eine mögliche Lösung und ihre Rahmenbedingungen ausformuliert und ein entscheidendes Treffen initiert. Unsere Mandanten, die das Geschäft bereits leiteten und nun endlich übernehmen wollten, sahen den Termin als letze Chance für eine Einigung. Aus diesem Grund hatten sie ihre unterschriebenen Kündigungen im Gepäck. Diese hätten sie an Ort und Stelle überreicht, wenn diese Verhandlungen gescheitert wären.

«So teilen beide Seiten Risiko und Profit.»

Doch nach der Präsentation der vorgeschlagenen Lösung durch ASP waren beiden Seiten alle Einzelheiten inklusive Preisfindung klar. Die Idee des gewinnabhängigen Earn Outs überzeugte sämtliche Beteiligten. Auf dieser Basis einigten sich die Beteiligten und die Kündigungen blieben in den Taschen. Stattdessen unterschrieben beide Parteien den Übernahmevertrag. Die Zufriedenheit über die gefundene Lösung war und ist auf beiden Seiten derart gross, dass die früheren Besitzer in einer Phase des Übergangs noch im Betrieb mitarbeiten.